Schulgeschichte

Wer oder was war Hausotter?

Hausotter war der Name einer seit Jahrhunderten in Reinickendorf ansässigen Bauernfamilie, die im alten Dorf wohnte und über großen Landbesitz verfügte. Ihr gehörten auch die Grundstücke zwischen Winter- und Hoppestraße, die die Gemeinde für 38.000 Goldmark vom Bauern Ferdinand August Hausotter kaufte, um darauf eine Schule zu bauen. Von Beginn an wurde sie in der Bevölkerung „Hausotterschule“ genannt.


Wie`s damals war …

Die heutige Hausotter-Grundschule wurde vor mehr als 120 Jahren als IV. Gemeinde-Grundschule gegründet. Nach einem „Filial-Provisorium“ in Stallungen und Hintergebäuden am Hausotterplatz war die Notwendigkeit zur Errichtung eines Schulgebäudes schon lange erkannt und angestrebt.

Im August 1896 hat man mit dem Bau des Hauses am Hausotterplatz begonnen. Ein Jahr später bereits fand in der Aula die Weihung und Übergabe des neuen Schulhauses statt.

Bei der Eröffnung der Schule hatte sie sieben Klassen mit 415 Kindern und sechs Lehrkräften. Die Durchschnittszahl je Klasse betrug demnach 59,3 Kinder!

Wegen rasch steigender Schülerzahlen wurden auf dem Gelände weitere Gebäude errichtet. 1906 waren bereits 19 Klassen vorhanden. Bis zum Jahre 1949 hatte sich die Schule zu einer „Mammutanstalt“ mit rund 1.350 Kindern und 38 Lehrkräften entwickelt.


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